Geschichte der GUIs

Für alle die sich nicht nur als Anwender sehen ;-)

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Beitragvon Der Ruhige » 23.06.2005, 10:46

Zebra hat geschrieben:
Rebecca E. hat geschrieben:Und mit Deinen Computerkenntnissen wirst Du keine Schwierigkeiten haben Debian aufzuspielen.


Da wäre nur das winzige Problem, dass es in unserem Haushalt einen gewissen DAU gibt, der sich dann nicht mehr abschauen kann, wie was gemacht wird :deep:

Du meinst man sollte eine gut verständliche Anleitung ins Forum stellen wo auch Fragen erlaubt sind ?
Der Optimist glaubt, dass dies die beste aller möglichen Welten ist.
Der Pessimist befürchtet, dass das der Wahrheit entspricht.
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Beitragvon Zebra » 23.06.2005, 10:52

Nav hat geschrieben:Windowmaker scheint recht gut zu sein (sagt das Zebra).


Ist es auch, vor allem wenn die Kiste recht schwach auf der Brust ist, denn dieser ganze KDE-Firlefanz mit hüpfenden Cursern und animierten Symbolen und weiß der Kuckuck ist schlichtweg nicht nötig. Mal abgesehn davon, dass es nervtötend ist :crazy:

Ich hab mir jetzt schon ein kindergartenmäßiges Daria-Morgendorffer-Theme zusammengebastelt, und gegen 'ne relativ spartanische Oberfläche hatte ich auch noch nie was :)
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Beitragvon Rebecca E. » 23.06.2005, 10:54

@Zebra.

Zebra hat geschrieben:Da wäre nur das winzige Problem, dass es in unserem Haushalt einen gewissen DAU gibt, der sich dann nicht mehr abschauen kann, wie was gemacht wird :deep:


Die Hilfen für Debian sind kompetent (Debianforum).

Und sie bleiben durchgängig plausibel.

Einmal gelernt brauchst Du nicht mehr (großartig) umlernen.

Es ist wie zwischen LaTeX und WinWord.

WinWord ändert sich dauernt, und Du hast ewig schwierigkeiten (ging mir damals so) ...

... mit LaTeX hörten die Schwierigkeiten auf ...

... allerdings mußte ich mich damals alleine durchbeißen. -.-

Dafür mußt Du auf lange Sicht erheblich weniger lernen und hast mehr Zeit für Dich und weniger Probleme.

:oops:

Mag das Beispiel abschrecken.

So zeigt es doch die elementaren Unterschiede.

Das eine verspricht viel und hält nix (MP3-Verstümmelung bei SuSE) das andere verspricht nix und hält alles. ;)

:herz:

Außerdem habt Ihr dann nicht in der nächsten Zeit Updateprobleme.

Denn SuSE stellt den Support einige Tage nach dem die nächste Version herausgekommen ist ein ...

... wobei SuSE nach meinem Kenntniststand keinen Support mehr leistet (den kostenpflichtigen schon!).

In der aktuellen linuxuser wird erwähnt, das das Update von SuSE 9.2 auf 9.3 nicht vernünftig geklappt hat ...

... was vorher lief ging auf einmal nicht mehr ...

... und SuSE leistet dann keine Hilfe (die User sind extrem sauer!).

Mit Debian wäre das nicht passiert.


Und Nav würde ich sogar zutrauen, das er sich eines Tages mit Gentoo auseinander setzt.

Dann möchte ich ihn mal reden hören, wenn er sich alle seine Programme und sein System direkt auf seine Bedürfnisse hin compiliert. :ohno:

:aetsch:

;)
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Beitragvon Pyrrhon » 23.06.2005, 11:04

Zebra hat geschrieben:dieser ganze KDE-Firlefanz mit hüpfenden Cursern und animierten Symbolen und weiß der Kuckuck ist schlichtweg nicht nötig. Mal abgesehn davon, dass es nervtötend ist :crazy:


Aber leider immer moderner, egal um welches Betriebssystem es sich handelt. :roll:
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Beitragvon Rebecca E. » 23.06.2005, 11:05

@Pyrrhon.

Pyrrhon hat geschrieben:Aber leider immer moderner, egal um welches Betriebssystem es sich handelt. :roll:


Glücklicherweise hast Du unter Linux die Wahl. 8-)

;)
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Beitragvon Zebra » 23.06.2005, 11:09

Rebecca E. hat geschrieben:@Pyrrhon.

Pyrrhon hat geschrieben:Aber leider immer moderner, egal um welches Betriebssystem es sich handelt. :roll:


Glücklicherweise hast Du unter Linux die Wahl. 8-)

;)


Ich muss zugeben, als ich das erste mal Windows XP hatte, war ich ganz scharf auf das Design :oops:



Nach zwei Wochen schmerzender Augen und dauernd im Hirn aufblitzender :crazy: Bilder und Muster war ich geheilt...

Nunja, ich mag Windowmaker tatsächlich :)
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Beitragvon Hugo de la Smile » 23.06.2005, 11:31

Zebra hat geschrieben:Nunja, ich mag Windowmaker tatsächlich :)


windowmaker ist klasse :!:
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Beitragvon Rebecca E. » 23.06.2005, 11:42

@Hugo de la Smile.

Hugo de la Smile hat geschrieben:windowmaker ist klasse :!:


Einige vom C3Bi (CCC-Bielefeld) nutzen den auch bevorzugt. ;)

Sieht echt nett aus das Teil. :D

;)
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Beitragvon Pyrrhon » 23.06.2005, 11:49

Rebecca E. hat geschrieben:@Pyrrhon.

Pyrrhon hat geschrieben:Aber leider immer moderner, egal um welches Betriebssystem es sich handelt. :roll:


Glücklicherweise hast Du unter Linux die Wahl. 8-)

;)


Auch in Windows kann man andere Shells verwenden als den eingebauten Explorer.
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Beitragvon Rebecca E. » 23.06.2005, 11:55

@Pyrrhon.

Pyrrhon hat geschrieben:Auch in Windows kann man andere Shells verwenden als den eingebauten Explorer.


Das mag sein ...

... ich habe mich nicht genügend damit beschäftigt. :oops:

:aetsch:

Wer will schon großartig an seinem Betriebssytem rumfummeln? :oops:

(Ich nicht!) :oops:
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Beitragvon Pyrrhon » 23.06.2005, 11:55

Zebra hat geschrieben:Ich muss zugeben, als ich das erste mal Windows XP hatte, war ich ganz scharf auf das Design :oops:



Nach zwei Wochen schmerzender Augen und dauernd im Hirn aufblitzender :crazy: Bilder und Muster war ich geheilt...


Die "neuen" XP-Themes sind alle wirklich schrecklich. Gerade das default-Theme (das blaue) ist wirklich extrem grell. Daher verwende ich das alte Design und habe alle Animationen deaktiviert außer dem Schatten des Mauscursors und von Menüs (letztere, weil sie von manchen Programmen automatisch aktiviert werden). Die Farben der bisherigen Windows-Oberflächen sind zwar nicht besonders schön, sind aber völlig unaufdringlich und tun den Augen nicht weh.
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Beitragvon Pyrrhon » 23.06.2005, 12:02

Rebecca E. hat geschrieben:Wer will schon großartig an seinem Betriebssytem rumfummeln? :oops:


Linux darf man dann aber auch nicht nehmen! :lol: :P

Jetzt im Ernst: Es gibt Leute, von denen ich auch einmal einer war, die wollen alles bis ins kleinste Detail konfigurieren. Ich bin früher vor dem Computer gesessen und habe die meiste Zeit konfiguriert anstatt damit zu arbeiten. Das ist völlig sinnlos.

Heute mache ich dann Änderungen, wenn ich sie wirklich brauche. Ok, beim Vim habe ich auch schon viel konfiguriert, ganz kann ich mich dann doch nicht verleugnen.
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Beitragvon Rebecca E. » 23.06.2005, 12:07

@Pyrrhon.

Pyrrhon hat geschrieben:Linux darf man dann aber auch nicht nehmen! :lol: :P


Also unter Linux (re)configuriere ich erheblich weniger als z.B. unter Windows.

Das liegt aber daran, das ich die Voreinstellungen nutze. :oops:

Pyrrhon hat geschrieben:Jetzt im Ernst: Es gibt Leute, von denen ich auch einmal einer war, die wollen alles bis ins kleinste Detail konfigurieren. Ich bin früher vor dem Computer gesessen und habe die meiste Zeit konfiguriert anstatt damit zu arbeiten. Das ist völlig sinnlos.


War es wirklich sinnlos?

Oder hast Du dabei etwas gelernt?

:aetsch:

Pyrrhon hat geschrieben:Heute mache ich dann Änderungen, wenn ich sie wirklich brauche. Ok, beim Vim habe ich auch schon viel konfiguriert, ganz kann ich mich dann doch nicht verleugnen.


;)
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Beitragvon Pyrrhon » 23.06.2005, 13:15

Rebecca E. hat geschrieben:
Pyrrhon hat geschrieben:Linux darf man dann aber auch nicht nehmen! :lol: :P


Also unter Linux (re)configuriere ich erheblich weniger als z.B. unter Windows.

Das liegt aber daran, das ich die Voreinstellungen nutze. :oops:

Die kann man allerdings auf jedem System verwenden.

Pyrrhon hat geschrieben:Jetzt im Ernst: Es gibt Leute, von denen ich auch einmal einer war, die wollen alles bis ins kleinste Detail konfigurieren. Ich bin früher vor dem Computer gesessen und habe die meiste Zeit konfiguriert anstatt damit zu arbeiten. Das ist völlig sinnlos.


War es wirklich sinnlos?

Oder hast Du dabei etwas gelernt?

:aetsch:

Ja, dass es in der Regel sinnlos ist, soviel zu konfigurieren, um die perfekte Konfiguration zu haben.

Pyrrhon hat geschrieben:Heute mache ich dann Änderungen, wenn ich sie wirklich brauche. Ok, beim Vim habe ich auch schon viel konfiguriert, ganz kann ich mich dann doch nicht verleugnen.


;)

Beim Vim ist es so, dass Vim ein Editor ist, der wirklich alles kann, was ich brauche. Vorher musste ich ständig Editor wechseln bzw. andere Tools verwenden, teils selber programmieren. Nur bin ich der Meinung, dass es keinen Sinn macht, einen Editor zu verwenden, der sich so extrem anders verhält als alle anderen Windows-Programme. Daher musste ich die EVim-Konfiguration, die Windows schon sehr gut angepasst ist, erweitern, damit ich wirklich das für mich geeignete Werkzeug habe. In diesem Fall machte der Zeitaufwand, der sich ja verteilte, durchaus Sinn. Ich brauchte bei meiner aktuellen Konfiguration am Anfang ca. zwei Stunden, jetzt kommt nur mehr bei Bedarf etwas hinzu (ein neues Mapping zum Beispiel).

Jetzt habe ich zwei Modes: einen zum normalen Editieren, wo sich der Vim so verhält, wie jeder andere Editor auch, und einen Mode, eigentlich der Normal-Mode, den ich praktisch als interaktiven Sed verwende.
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Beitragvon Pyrrhon » 24.06.2005, 22:11

Nav hat geschrieben:Hübsch ist es ja, aber leider nicht so funktionsreich wie KDE oder das (eigentlich sogar noch hübschere) GNOME.


KDE ist das Windows für Ossis :wink:
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Beitragvon Zebra » 25.06.2005, 11:19

Pyrrhon hat geschrieben:
Nav hat geschrieben:Hübsch ist es ja, aber leider nicht so funktionsreich wie KDE oder das (eigentlich sogar noch hübschere) GNOME.


KDE ist das Windows für Ossis :wink:



:suspect:
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Beitragvon Pyrrhon » 25.06.2005, 15:16

Zebra hat geschrieben:
Pyrrhon hat geschrieben:
Nav hat geschrieben:Hübsch ist es ja, aber leider nicht so funktionsreich wie KDE oder das (eigentlich sogar noch hübschere) GNOME.


KDE ist das Windows für Ossis :wink:



:suspect:


OK. Da Du jetzt in Wien wohnst: KDE ist das Windows für Burgenländer :wink:
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Beitragvon Doc Extropy » 27.06.2005, 08:55

Pyrrhon hat geschrieben:
Zebra hat geschrieben:
Pyrrhon hat geschrieben:
Nav hat geschrieben:Hübsch ist es ja, aber leider nicht so funktionsreich wie KDE oder das (eigentlich sogar noch hübschere) GNOME.


KDE ist das Windows für Ossis :wink:



:suspect:


OK. Da Du jetzt in Wien wohnst: KDE ist das Windows für Burgenländer :wink:


Burgenland ist viel zu leiwand. Spitzenweine und 300 Sonnentage im Jahr. :)

Außerdem ist Ungarn ( :herz: ) gleich nebenan.
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Beitragvon Pyrrhon » 16.11.2005, 17:28

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