Zentralrat der Konfessionslosen

Zwischen Freiheit und Sklaverei durch indoktrinierte Seelenqual

Moderatoren: Zebra, Maude, Moderation

Brauchen wir einen Zentralrat der Konfessionslosen?

Ja, brauchen wir unbedingt
11
58%
Ist mir egal
4
21%
Nein, halte ich für keine gute Idee
4
21%
 
Abstimmungen insgesamt : 19

Beitragvon Doc Extropy » 29.11.2005, 19:24

Heike hat geschrieben:
Rebecca E. hat geschrieben:@Heike.

Heike hat geschrieben:
"Der IBKA unterstützt Bestrebungen, die zur Errichtung eines "Zentralrates" der konfessionsfreien Bürger führen können."


Danke. :D

Und wie sieht die Unterstützung praktisch aus? :)


In der ganz konkreten Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Verbänden, der Planung von Arbeitsgesprächen aller Verbändevertreter; also ganz praktische Arbeit, um überhaupt eine Grundlage zu schaffen.


Ich dachte immer, "Unterstützung" und "dagegen sein" würden sich gegenseitig ausschließen? :shock:
Doc Extropy
 

Beitragvon Rotnase » 29.11.2005, 21:38

Maude hat geschrieben:ich hoffe Rotnase macht dasselbe :wink:

Liebe Maude, ich kann dir nicht widerstehen! :D

Die Diskussion „Zentralrat der Konfessionsfreien in Deutschland“ findet offensichtlich vorwiegend in den Internet Foren statt. Die Protagonisten der Vereine selbst halten sich sehr bedeckt. Angeblich hat es ja schon Treffen zu diesem Thema gegeben, eine Information der Mitglieder ist nach meinem Wissensstand bisher nicht erfolgt oder hat mich jedenfalls nicht erreicht.
Bei allem Respekt vor den Ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern, die viel Freizeit in ihre Ämter investieren und denen Dank gebührt, überrascht mich die Zurückhaltung der Funktionsträger zu dem Vorschlag. Als bekennender Geistesfreier, Freidenker, Freigeist oder wie die Attribute in den Vereinsbezeichnungen alle heißen habe ich eine zielgerichtete Diskussion zu diesem gut begründeten Vorschlag von Dr.Schmidt-Salomon erwartet. Indessen stößt man besonders bei den Funktionsträgern auf viel Animosität. Der Wille innerhalb der einzelnen Gruppen im Konfessionsfreien Lager, zur Bündelung der Kräfte scheint nicht oder nur gering ausgeprägt zu sein.
Anstelle konstruktiver Vorschläge wir nur erläutert warum ein Zentralrat niemals funktionieren wird.
Die Strategische Dimension dieses Entwurfs wird meiner Meinung nach, nicht ausreichend gewürdigt. Es gilt die Präsenz in den modernen Medien zu verbessern, oder überhaupt erst herzustellen.
Die geringe Bedeutung unserer Publikationen in den Medien ist bei der Zersplitterung der Religionsfreien Szene nicht verwunderlich. Die mir bekannten Mitgliedszahlen einzelner Vereine und Ortsverbände sind lächerlich gering. Bei 25 Millionen Religionsloser haben wir unser Potenzial nicht im Entferntesten ausgeschöpft. Zu einer solchen wichtigen Weichenstellung wie Gründung eines Zentralrates wäre eine Mitgliederbefragung innerhalb der infrage kommenden Vereine notwendig. Eine im bfg München durchgeführte Mitgliederbefragung hat gezeigt dass eine Überwältigende Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Gründung eines Zentralrates votierte. Andere Vereine konnten sich zu einer solchen Mitgliederbebefragung bisher nicht durchringen.
Die Suchmaschine „Google News“ stellt nach eigenen Angaben Informationen aus 700 Nachrichtenquellen weltweit ohne Bezug auf politische Standpunkte oder Ideologien zusammen. Recherchiert man nach Pressemeldungen oder Artikeln der Religionsfreien Vereinen so ist das Ergebnis erschreckend mager. Um es überspitzt zu sagen: Wir kommen in den Printmedien nicht vor! Auch Recherchen mit einer DVD die alle Artikel der Süddeutschen Zeitung seit 1994 beinhaltet kommen zu einem spärlichen Ergebnis.
Fazit:
Medienpräsents und damit Gesellschaftlichen und Politischen Einfluss können wir nur durch eine Bündelung aller Religionsfreien Kräfte erreichen.
Aber anstatt den Vorschlag von Dr.Schmidt-Salomon konstruktiv zu unterstützen ist es einigen wichtiger die Idee zu zerreden, Alternativen werden jedoch nicht genannt.
Sagt weniger oft wie es nicht geht, sagt wie wir weiterkommen!
Das ist der Aufruf eines alten Mannes, der die Zukunft hinter sich hat, an alle die die Zukunft noch vor sich haben
Zuletzt geändert von Rotnase am 30.11.2005, 07:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Rebecca E. » 29.11.2005, 21:51

@Rotnase.

Rotnase hat geschrieben:Es gilt die Präsent´s in den modernen Medien zu verbessern, oder überhaupt erst herzustellen.


Also wenn ich die letzten medienpräsenten Aktionen so verfolge, dann wird wohl die GBS den anderen Verbänden den medialen Rang ablaufen.

Und dann kräht kein Hahn mehr nach dem IBKA oder dem HVD oder dem bfg, weil sie es nicht vermögen mit den Medien mitzuspielen.

:roll:
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Beitragvon Doc Extropy » 29.11.2005, 22:31

[ot]
Es heißt "Präsenz". :roll:
[/ot]

ICH rede seit Jahren davon, aber weil ich mich bei den IBKAnesen wegen meiner eigenen Meinung unbeliebt gemacht habe, hört halt keiner auf mich. ;)
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Beitragvon Helmut P » 29.11.2005, 22:50

Also wenn ich die letzten medienpräsenten Aktionen so verfolge, dann wird wohl die GBS den anderen Verbänden den medialen Rang ablaufen.

Das ist ja wohl nicht schwer bei diesen Eigenbrödlern.

Und dann kräht kein Hahn mehr nach dem IBKA oder dem HVD oder dem bfg, weil sie es nicht vermögen mit den Medien mitzuspielen.


Genau das spricht für MSS und den GBS. Da mir die Konkurrenz zwischen den Verbänden egal ist, ist es eigentlich nur wichtig, dass eine gesteigerte Medienpäsenz beobachtet werden kann, eigentlich ist es doch egal, wem das gelingt.
Vielelicht ist es sogar notwendig, dass die ganzen Verbände aussterben, damit aus deren Asche unvorbelastet etwas Neues entstehen kann.
So lange ich geradeaus denken kann, möchte ich mir meinen Verstand nicht von Esoterikern verbiegen lassen.
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Beitragvon Maude » 30.11.2005, 07:25

Rebecca E. hat geschrieben:@Rotnase.

Rotnase hat geschrieben:Es gilt die Präsent´s in den modernen Medien zu verbessern, oder überhaupt erst herzustellen.


Also wenn ich die letzten medienpräsenten Aktionen so verfolge, dann wird wohl die GBS den anderen Verbänden den medialen Rang ablaufen.

Und dann kräht kein Hahn mehr nach dem IBKA oder dem HVD oder dem bfg, weil sie es nicht vermögen mit den Medien mitzuspielen.

:roll:


da hast Du recht.
auf das wird es hinauslaufen.
MSS ist in letzter Zeit öfter in den Medien, siehe Focus.
vom BfG hört man in München wenig, außer bei den verschiedenen Veranstsaltungen.
doch leider muß man dazu sagen, dass auch die Medien zum Teil sich wenig mit dem Thema Staat und Kirche kritisch auseinandersetzen.
das führt dazu, dass Veranstalungshinweise und Leserbriefe selbst von der Süddeutschen Zeitung nicht gedruckt werden. :twisted:
die Kirche mit ihren denkfaulen Schafen hat immer noch das Sagen.
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Beitragvon Heike » 30.11.2005, 12:46

Rotnase hat geschrieben:Die Diskussion „Zentralrat der Konfessionsfreien in Deutschland“ findet offensichtlich vorwiegend in den Internet Foren statt.


Und während der Mitgliederversammlung des IBKA einen ganzen Abend lang und während der anschließenden öffentlichen Tagung des IBKA mit der GBS und dem bfg in Köln und während der öfffentlichen Tagung der Humanistischen Akademie mit der GBS...

Die Protagonisten der Vereine selbst halten sich sehr bedeckt. Angeblich hat es ja schon Treffen zu diesem Thema gegeben, eine Information der Mitglieder ist nach meinem Wissensstand bisher nicht erfolgt oder hat mich jedenfalls nicht erreicht.


Da ich 100%-ig weiß, dass obige Treffen und Diskussionen in IBKA-Rundbriefen angekündigt wurden, gehe ich davon aus, dass du diese Rundbriefe nicht bekommen hast? Du solltest mal mit mir (Mitgliederverwaltung) deine Adresse abgleichen, damit du wenigstens den Rundbrief mit der ausführlichen Berichterstattung Ende dieses Monats erhältst.

Bei allem Respekt vor den Ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern, die viel Freizeit in ihre Ämter investieren und denen Dank gebührt, überrascht mich die Zurückhaltung der Funktionsträger zu dem Vorschlag.


Die Funktionsträger haben während der MV dem Thema ausreichend Zeit eingeräumt und zuvor MSS gebeten, einen Beschlussantrag vorzubereiten, damit die Mitglieder darüber abstimmen können. Der Beschlussantrag ist dann allerdings aus Reihen der Mitglieder selbst gekommen. MSS will erst mal durch Diskussionen über Leitkultur Humanismus und Aufklärung (siehe IBKA-Tagung) und durch fowid (www.fowid.de) Grundlagen schaffen, bevor am Konzept Zentralrat gearbeitet werden kann.


Zu einer solchen wichtigen Weichenstellung wie Gründung eines Zentralrates wäre eine Mitgliederbefragung innerhalb der infrage kommenden Vereine notwendig.


Ein MV-Beschluss - wie ihn die IBKA-Mitglieder herbeigeführt haben (und wozu der IBKA-Vorstand MSS zuvor aufgefordert hat) - ist noch höherwertiger als eine bloße Befragung, ist doch der Vorstand an Beschlüsse gebunden.
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Beitragvon Maude » 18.01.2006, 07:38

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Beitragvon ric » 18.01.2006, 08:46

Maude hat geschrieben:http://gbs.freigeisterhaus.de/petitionbook/petitionbook.php?page=1&language=German&guestbook_id=0&gmt_ofs=0

Vielleicht noch einen Link darauf, was man da eigentlich unterstützt? :wink:
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Beitragvon Maude » 18.01.2006, 10:31

MSS versucht mit den Grundsätzen eine Basis auch für den Zentralrat zu schaffen.

hier eine Diskussion bei mykath

http://www.mykath.de/index.php?showtopic=11940&st=0
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Beitragvon ric » 18.01.2006, 10:48

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Beitragvon Maude » 22.05.2006, 09:42

ich weiß, die Diskussion mit Torsten ist interessant, aber ich muß einige Gedanken loswerden. :roll:

ich habe mir auch überlegt ob ich einen neuen Thread aufmache, aber eigentlich passt es auch hierher.

es geht um die beiden Vorträge von gestern.
Tielman und Lüdemann

die beiden Vorträge waren sehr interessant.
ich habe nun auch verstanden, warum die Zentralratsdebatte von Anfang an eine Gratwanderung sein wird.

Prof Tielman zeigte anhand der Niederlande im Vergleich zu Frankreich wie wichtig es ist, denn Humanismus zu fördern und "gleichzusetzen" mit den Kirchen.
die Universität Utrecht hat Anfang der ´90ger Jahre einen humanistischen Lehrstuhl eingeführt.
der Humanismus wird gefördert, gleichzeitig die Privilegien der Kirche gekürzt; wenn die Kirche nicht den Forderungen des Staates entspricht, werden z.B. Gelder gestrichen
für sie ist eine Auseinandersetzung mit Religion wichtig, daher ein Unterrichtsfach Religonskunde.
die Kirchen und Religionen werden, im Gegensatz zu Frankreich nicht ausgeschlossen, sondern der Humanismus gefördert.

auch Lüdemann war unabhängig davon ähnlicher Meinung.
er sagte, dass wir es nicht so schnell schaffen, die Kirche aus der Gesellschaft rauszukicken, aber es wichtig wäre, den Kirchen Privilegien zu kürzen und Bedingungen auferlegen sollten.

da ging mir auf, dass das ein Punkt ist, der vielleicht schon am Anfang die Zentralratsdebatte schwierig machte und die Humanisten der Zentralratsidee nicht zustimmten.
die Humanisten in Berlin arbeiten so ähnlich wie das Modell in den Niederlanden.

der IBKA dagegen ist für die Abschaffung aller Privilegien der Kirche, ähnlich wie es in Frankreich ist.

das niederländische Modell spricht mich durchaus an.
es ist wichtig einen Mittelweg zu finden.
dazu gehört auch die Frage was für Auswirkungen die Abschaffung der Privilegien der Kirche auch auf die Arbeit der Humanisten hat.

nächste Woche ist MSS da.
bin neugierig was er in seinem Vortrag zu bieten hat.
ist er liberaler?
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Beitragvon ric » 22.05.2006, 10:15

@Maude

Ich habe nicht verstanden, was der Unterschied zwischen der Niederlande und Frankreich ist.
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Beitragvon Maude » 22.05.2006, 10:59

sorry, Ric, hab keine Zeit mehr.
Antwort morgen :wink:
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Beitragvon Maude » 23.05.2006, 08:55

hier zwei Artikel

http://www.bpb.de/themen/92MKIR,0,0,Das ... llens.html

http://www.taz.de/pt/2005/12/09/a0224.1/text

ob Laizismus die Lösung ist wage ich zu bezweifeln.
das kann man schon alleine hier in Bayern anhand des Kruzifixstreites sehen.
Er hat zwar nicht zu Konflikten geführt, aber auch nicht dazu, dass Menschen über den Hintergrund nachdachten.
die religiöse Kultur ist viel zu tief in den Köpfen verankert, als dass man die einfachen Gläubigen zum Nachdenken bringt.

doch gerade heute in unserer multikulturellen Gesellschaft ist es wichtig sich mit Religion und Glaube auseinanderzusetzen und sie nicht auszugrenzen, bzw. zu verbieten.
wenn alle Religionen, humanistische Verbände oder konfessionslose Verbände gleich behandelt werden würden, würde das m. E. auch die Privilegien der Kirche einschränken, denn der Staat könnte sich das auf die Dauer nicht leisten.
ein Entfernen von religiösen Symbolen aus staatlichen Einríchtungen würde mit einer solchen Entwicklung einhergehen.

ich finde erste Anssätze sieht man in Berlin
http://www.gew-berlin.de/4931.htm

Aufklärung ist vorallem wichtig, z.B. über die finanziellen Privilegien der Kirchen.
der Priestermangel führt dazu, dass die Studentenzahl in den theologischen Fakultäten sinkt, die Fakultäten aber nicht abgebaut werden.
sollte z. B. wie in Utrecht eine humanistische Fakultät mit denselben Privilegien wie die beiden Großkirchen entstehen, müßte sich der Staat auch Gedanken über eine gleichberechtigte Finanzierung machen.
eine öffentliche Debatte würde auch zu einem neuen Denken in der Bevölkerung führen.

mh, ich habe das Gefühl es wäre sinnvoller einen neuen Thread dafür zu eröffnen :?
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Beitragvon Maude » 08.02.2008, 08:40

machen wir mal hier wieder weiter :P

ist schon interessant wie sich dank dem Ferkelbuch verschiedene Institutionen zusammentun,
ich bekam gestern eine Mail, im Anhang der Indizierungsantrag nach dem Jugendschutzgesetz.
die ursprüngliche Nachricht kam von Ladwig
versendet an folgende Verbände

Bund für Geistesfreiheit Augsburg,
Bund für Geistesfreiheit Bayern,
Bund für Geistesfreiheit Fürth,
Bund für Geistesfreiheit Regensburg,
Bund für Geistesfreiheit Rhein-Neckar,
Bund für Geistesfreiheit München,
Deutscher Freidenker-Verband,
DFV Landesverband Nord,
Forum Kritische Psychologie,
freidenker.at,
Freidenkerbund Österreichs,
Freidenker-Vereinigung der Schweiz,
Freireligiöse Landesgemeinschaft Hessen, Gesellschaft für kritische Philosophie, Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten, JungdemokratInnen / Junge Linke Nordrhein-Westfalen, Die Laizisten - Hochschulinitiative, Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft, unitates - Unitarische Stiftung, Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft, Landesgemeinde Hamburg Verband freier Weltanschauungsgemeinschaften Hamburg, Zentralrat der Ex-Muslime,


was soll ich da noch groß sagen 8-)

@ Jens

da ich schon lange beim BfG München auch aktiv dabei bin, habe ich gesehen wie wichtig diese Verbände sind.
doch viele Menschen meinen mit dem Kirchenaustritt sei es getan.
man bedenke nur, mit wie vielen Milliarden der Staat jedes Jahr die Kirche subventioniert.
dabei ist die Kirche eines der reichsten Institutuionen der Welt.
nur ein winziger Bruchteil der Kirchensteuer wird tatsächlich in den sozialen Bereich investiert.
Carsten Frerk hat einiges recherchiert

http://www.carstenfrerk.de/fr_unveroeffentlichtes.htm

leider schon ertwas veraltet

http://www.kirchensteuer.de/

selbst die Linken haben hier in München eine Gruppe gebildet, die für eine Trennung von Staat und Kirche arbeitet.
die Giordano-Bruno-Stiftung ist ein gutes Sprachrohr.
ich kenne Carsten Frerk und Michael Schmidt-Salomon von Vorträgen und es sind einfach fähige Leute und ein gutes Sprachrohr für die Interessen von uns "Gottlosen"

viele Grüße
Maude
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