Wissenschafts Ticker : Geschichte

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Wissenschafts Ticker : Geschichte

Beitragvon Der Ruhige » 08.10.2006, 18:40

Damit es nicht zu unübersichtlich wird :
Für Diskussionen und Fragen einfach ein Topic mit den Namen der Nachricht erstellen , sie werden dann hier bei der Nachricht verlinkt.
Außer einen kleinen Kommentar der läßt sich auch hier verschmerzen ;)



Sternenrechner aus dem Meer

Vor einem Jahrhundert bargen Taucher ein rätselhaftes Räderwerk aus einem antiken Schiffswrack. Bis heute versuchen Forscher, ihm mit aufwändiger Technik seine Geheimnisse zu entlocken. Die Geschichte der Technik muss nach dem Fund umgeschrieben werden.

Fragen und Diskussionen zum Artikel
Zuletzt geändert von Der Ruhige am 09.10.2006, 14:02, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon Der Ruhige » 09.10.2006, 12:52

Haarige Nanotechnik in der Antike

Schon Griechen und Römer konnten winzige Kristalle herstellen und damit Haare färben


Die Griechen und Römer der Antike nutzten Nanotechnologie, um ergrauten Haaren ihre ursprüngliche dunkle Farbe wiederzugeben: Mithilfe einer einfachen Paste aus Bleioxid und Löschkalk erzeugten sie winzige Kristalle aus dunklem Bleisulfid innerhalb der Haare, haben französische Wissenschaftler gezeigt. Solche Nanokristalle werden heute für optoelektronische Bauteile benötigt und können nur mit aufwändigen Verfahren hergestellt werden. Die Entdeckung, dass die winzigen Kristalle bereits vor mehr als 2.000 Jahren mit ganz einfachen chemischen Mitteln erzeugt werden konnten, eröffne auch neue Möglichkeiten für die moderne Nanotechnologie, so die Forscher – möglicherweise sogar mit Haaren als Bioreaktoren.
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Beitragvon Rebecca E. » 09.10.2006, 13:06

@Der Ruhige.

Und weil die alten Römer so eitel waren und so viel über Chemie wußten haben sie sich die giftigen Bleioxidnanokristallen aufs Haupt geschmiert ...

... ich würde sagen, sie haben sich selbst damit angeschmiert!

:lol:

:wink:
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Beitragvon Der Ruhige » 09.10.2006, 13:09

@ Rebecca

Nun ja , früher war doch alles anders :lol:
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Beitragvon Der Ruhige » 09.10.2006, 13:15

Bohrlöcher aus der Steinzeit

Schon vor 9.000 Jahren wussten Zahnärzte mit Instrumenten umzugehen


Der Gang zum Zahnarzt war auch vor neuntausend Jahren schon üblich. Das zeigen mit Feuersteinspitzen behandelte Zähne, die Forscher bei Ausgrabungen in einem jungsteinzeitlichen Gräberfeld im heutigen Pakistan entdeckt haben. In elf Zahnkronen fanden sie erstaunlich fein gearbeitete Bohrlöcher. Diese Art der steinzeitlichen Zahnbehandlung wurde in der Fundgegend noch etwa 1.500 Jahre praktiziert und verschwand dann allmählich, berichten die Wissenschaftler.
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Beitragvon Der Ruhige » 09.10.2006, 13:18

Antike Windungen

Die Archimedische Spirale war schon mehr als ein Jahrtausend zuvor beim Volk der Minoer bekannt


Die geometrische Figur der Archimedischen Spirale war schon mehr als tausend Jahre vor dem berühmten griechischen Mathematiker und Ingenieur bekannt. Das haben griechische Archäologen um bei Ausgrabungen auf der Insel Santorin entdeckt. Die Wissenschaftler um Constantin Papaodysseus von der Technischen Universität von Athen fanden in mehreren durch einen Vulkanausbruch um das Jahr 1630 vor Christus verschütteten Häusern Darstellungen dieser markanten Spiralen, bei denen die Abstände zwischen den einzelnen Windungen gleich sind.
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Beitragvon Der Ruhige » 13.10.2006, 11:40

Den Vorfahren der Tiere auf der Spur

Forscher entdecken in den Fossilien uralter Embryonen sogar Zellkerne


Mit Elektronenmikroskopen und hochauflösenden Computertomographen rückte ein internationales Forscherteam um James Hagadorn vom Amherst College in Massachusetts den ältesten fossilen Embryos der Welt zuleibe. Die Forscher machten Strukturen innerhalb der Zellen sichtbar und wiesen nach, dass einige der Zellen gerade dabei waren, sich zu teilen.
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