Zum Klimawandel ein paar Überlegungen

Von Wissenschaften und Technik ...

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Beitragvon Mario » 04.05.2007, 08:02

ric hat geschrieben:Ok das letzte zum Thema Wasser in der Schreinerei (Möbel und Instrumentenbau):


gut - dann ist das jetzt ja auch geklärt
Mario
 

Beitragvon Algol » 04.05.2007, 20:55

Helmut P hat geschrieben:Wenn du "richtig" lesen kannst, hat Maude meinen Geburtstag schon verraten.

Nämlich, daß Du astrologischer Skorpi bist? :shock:

Helmut P hat geschrieben:
aber von der Wahrscheinlichkeit her 12:1!

Nicht einmal da liegst du richtig. die ist nämlich nur 11:1
:lol:
Tja, die bayerischen Mathe-Lehrer ...
Stochastik ist nicht Deine Stärke, oder?
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 20:57

Mario hat geschrieben:ja - also Helmi - bei allem Respekt:
" wos du da für a gschies draus machst is sauwa bled "

ich glaub nicht dass du Skorpion bist, ein Skorpion würde anders reagieren, also einfach nurmal so "was man eben für Vorurteile hat oder was man zu wissen glaubt über Sternzeichen"
eher ein Löwe würde vielleicht so reagieren
( rechthaberisch und sich seiner bewusst - egal was es kostet )
:)

"Helmi" ist definitiv astrologisch ein Skorpi, obwohl man Skorpis nachsagt, daß sie klug und tiefgründig seien ... :wink:
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 21:00

Mario hat geschrieben:was Algol auch immer tippte - du bist nicht auf die Wette eingegangen

Natürlich nicht, weil er nämlich astrologisch ein Skorpi ist und die Wette verlieren würde.
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Beitragvon ric » 04.05.2007, 21:01

Algol hat geschrieben:
Helmut P hat geschrieben:
aber von der Wahrscheinlichkeit her 12:1!

Nicht einmal da liegst du richtig. die ist nämlich nur 11:1
:lol:
Tja, die bayerischen Mathe-Lehrer ...
Stochastik ist nicht Deine Stärke, oder?
:huhaha: :huhaha:
Am besten Du lässt das Thema, bevor Du Dich noch weiter blamierst.

Kleiner Tip. Stell mal für das Raten von Sternzeichen das Urnenmodell auf.
Legst Du Deine Kugeln zurück, oder lässt Du sie draußen liegen?
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 21:02

Maude hat geschrieben:@ Helmut

nimm die Wette an :mrgreen:

Bin völlig Deiner Meinung. 8-)
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 21:08

Helmut P hat geschrieben: Ich kann die Wette nicht annehmen, weil ich befangen bin.
:hmm:
Soso ...
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 21:18

Rebecca E. hat geschrieben:@ric.

ric hat geschrieben:
Rebecca E. hat geschrieben:Bei uns in NRW ist das recht selten. (Ich habe es nur in einer Hochschule gesehen, in einem modernen Gebäude.)

In diesem Fall ist es sicherlich besser wenn man später mit Wasser versorgt wird.

Wenn ich in unserer Wohnung den Hauptwasserhahn zudrehe, dann bekommt auch die Spühle im Bad kein Wasser mehr. :wink:

:D
Bayern ist ja auch ein bißchen rückständig. :aetsch:


In der Tat, oder sammelt Ihr Euer Wasser fürs Plumpsklo in der Regentonne? (So war es in dem von mir beschriebenen Gebäude.)

Ok, dann hat man immer den Eindruck, es befindet sich noch Pipi im Wasser und man sieht nur das man gespühlt hat weil kein Toilettenpapier mehr in der Toilette ist.

Ein "Plumpsklo" ist ökologisch sehr modern, denn es benötigt überhaupt kein Wasser.
Im übrigen ist es verboten, das Wasser für die Toilettenspülung aus der Regentonne zu nehmen, denn der Preis für das Brauch/Trinkwasser beinhaltet einen großen Brocken Abwasser.

Wer also die Wasseruhr bei der WC-Spülung "hintergeht", erschleicht sich kostenloses Abwasser.

(Jedenfalls ist das diesbezüglich mein Stand des Wissens.)
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 21:31

ric hat geschrieben:
Algol hat geschrieben:
Helmut P hat geschrieben:
aber von der Wahrscheinlichkeit her 12:1!

Nicht einmal da liegst du richtig. die ist nämlich nur 11:1
:lol:
Tja, die bayerischen Mathe-Lehrer ...
Stochastik ist nicht Deine Stärke, oder?
:huhaha: :huhaha:
Am besten Du lässt das Thema, bevor Du Dich noch weiter blamierst.


Ach Du, ric? :shock:

Dann erzähl' 'mal frisch von der Leber:
die Wahrscheinlichkeit, beim Würfeln mit "normalen" Würfeln eine "6" zu würfeln, wäre demnach 1:5, also ein Fünftel, oder, Oberbesserwisser ... :lol:

ric hat geschrieben:Kleiner Tip. ...

Was Mathe und Wahrscheinlichkeitsrechnung angeht, nehme ich lieber keine "Tips" von Dir an. :wink:


(Ich frage mich langsam, ob Dummheit ansteckend ist ...
gab es da nicht eine Studie, nach der sich die Gegenwart von Schwarzen negativ auf die Denkleistung auswirkt ... :wink: )
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Beitragvon ric » 04.05.2007, 21:46

Dir ist nicht mehr zu helfen.
Nochmal für Erstklässler.
Du hast eine Urne.
In der Urne sind zwölf Zettel mit verschiedenen Namen.
Du musst genau einen Namen aus einer Dir bekannten Menge raten.

Du ziehst Zettel Nr 1. Falscher Name.
Du ziehst Zettel Nr 2. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 3. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 4. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 5. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 6. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 7. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 8. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 9. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 10. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 11. Falscher Name

Wieviele Zettel musst Du noch ziehen um zu wissen, welcher Name es ist?
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Beitragvon Helmut P » 04.05.2007, 22:11

Ich erklär ihm den Unterschied zwischen 1/12 und 12:1 oder 1:11 und 1/11 oder auch 50:50 und 1/2 nicht,
hat eh keinen Zweck.

Wenn sich Ignoranz mit Arroganz paart hat Vernunft keine Chance.
So lange ich geradeaus denken kann, möchte ich mir meinen Verstand nicht von Esoterikern verbiegen lassen.
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 22:23

ric hat geschrieben:Dir ist nicht mehr zu helfen.
Nochmal für Erstklässler.
Du hast eine Urne.
In der Urne sind zwölf Zettel mit verschiedenen Namen.
Du musst genau einen Namen aus einer Dir bekannten Menge raten.

Du ziehst Zettel Nr 1. Falscher Name.
Du ziehst Zettel Nr 2. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 3. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 4. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 5. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 6. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 7. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 8. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 9. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 10. Falscher Name
Du ziehst Zettel Nr 11. Falscher Name

Wieviele Zettel musst Du noch ziehen um zu wissen, welcher Name es ist?

Putzig ...
wie groß ist die Chance, bei insgesamt 12 Möglichkeiten, beim ersten Mal richtig zu liegen?
1:12 oder 1:11?
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Beitragvon Algol » 04.05.2007, 22:25

Helmut P hat geschrieben:Ich erklär ihm den Unterschied zwischen 1/12 und 12:1 oder 1:11 und 1/11 oder auch 50:50 und 1/2 nicht,
hat eh keinen Zweck.

Auch wenn Du wolltest, könntest Du es nicht, "Mr. 11:1" ...

Helmut P hat geschrieben:Wenn sich Ignoranz mit Arroganz paart hat Vernunft keine Chance.

Richtig!
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Beitragvon Rebecca E. » 04.05.2007, 22:53

@Algol.

Algol hat geschrieben:
Helmut P hat geschrieben: Ich kann die Wette nicht annehmen, weil ich befangen bin.
:hmm:
Soso ...
jemand, der implizit behauptet, kein astrologischer Skorpi zu sein, verweigert schnell verdiente 500 Euronen.
Schnell verdient, falls er kein Lügner ist!


Würdest Du wirklich 500 Euro zahlen, wenn Du falsch liegen würdest?

Du und Helmut können uns ja das Geld erst einmal geben, und wir schauen dann auf Helmut P seinem Personalausweis (meinetwegen auch Abstammungsurkunde) wann er geboren wurde. Und wer richtig lag bekommt dann das Geld und seinen Einsatz wieder zurück (Helmut P kann sich das mit dem Einsatz sparen, wenn er kein Skorpion sein sollte.)

:wink:
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Beitragvon Rebecca E. » 04.05.2007, 22:55

@Algol.

Algol hat geschrieben:Im übrigen ist es verboten, das Wasser für die Toilettenspülung aus der Regentonne zu nehmen, denn der Preis für das Brauch/Trinkwasser beinhaltet einen großen Brocken Abwasser.

Wer also die Wasseruhr bei der WC-Spülung "hintergeht", erschleicht sich kostenloses Abwasser.

(Jedenfalls ist das diesbezüglich mein Stand des Wissens.)


Warum sollte das verboten sein?

Man kann ja den durchschnittlichen Familienverbrauch ins Abwasser mit einrechnen.
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Beitragvon Helmut P » 05.05.2007, 08:14

Rebecca E hat geschrieben:Du und Helmut können uns ja das Geld erst einmal geben, und wir schauen dann auf Helmut P seinem Personalausweis (meinetwegen auch Abstammungsurkunde) wann er geboren wurde. Und wer richtig lag bekommt dann das Geld und seinen Einsatz wieder zurück (Helmut P kann sich das mit dem Einsatz sparen, wenn er kein Skorpion sein sollte.)

:wink:

Ich gehe auf die Rebeccas Bedingung ein. Ich bin zu dem Zweck auch bereit, vom Pfingsturlaub in Nordhessen einen Abstecher nach Bielefeld zu machen. Sobald Rebecca Algols Geld hat, überweise ich ihr 500 Euro. Sollte Algol sein Wort halten, überweise ich den Gewinn an eine soziale Einrichtung.

Jetzt ist Algol am Zug.
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Beitragvon Maude » 07.05.2007, 09:47

Rebecca E. hat geschrieben:@Algol.

Algol hat geschrieben:Im übrigen ist es verboten, das Wasser für die Toilettenspülung aus der Regentonne zu nehmen, denn der Preis für das Brauch/Trinkwasser beinhaltet einen großen Brocken Abwasser.

Wer also die Wasseruhr bei der WC-Spülung "hintergeht", erschleicht sich kostenloses Abwasser.

(Jedenfalls ist das diesbezüglich mein Stand des Wissens.)


Warum sollte das verboten sein?

Man kann ja den durchschnittlichen Familienverbrauch ins Abwasser mit einrechnen.


das frage ich mich auch :hmm:
mein Schwager hat jedenfalls in seinem Haus einen großen Tank fürs Regenwasser mit der er auch die Klospülung speist.
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Beitragvon ric » 08.05.2007, 12:39

Ein paar Gedanken zu den Schlagwörtern die zum thema Klimaerwärmung herumschwirren.

"Die Klimaerwärmung wird ein Artensterben zu Folge haben."

Auf den ersten Blick eine vernünftige Annahme. Gestützt wird sie durch das Wissen, dass die Evolution im wesentlichen zu langsam wirkt um auf plötzliche Änderungen zu reagieren.

Ich bin aber der Ansicht, diese Annahme ist aus mehreren Gründen falsch. Wie ist die Verteilung der Artenvielfalt heute? Stimmt die obere Aussage, dann müsste es einen mittleren Temperaturpunkt bei dem es ein Maximum an Artenvielfalt gibt. Höhere oder niedrigere Temperaturen ergeben eine niedrigere Artenvielfalt (Der durchschnittliche Europäer setzt natürlich seine Gewohnten Temperaturen als Maßstab).

Tatsächlich ergibt sich ein völlig anderes Bild. Je heißer, desto mehr Artenvielfalt. Die Hotspots der Artenvielfalt sind die Äquatorialgegenden (Wald, Meer). Vom Äquator ausgehend nach Norden und Süden nimmt die Artenvielfalt ab.
Lokal wärmere Gebiete wie z.B. in Deutschland die Städte (durchschnittlich 1°-2° wärmer als das Umland) lassen die Artenvielfalt wieder ansteigen.

Tiere und Pflanzen scheinen eine wesentlich höhere Anpassung an Temperaturen zu haben, als wir ihne zugestehen. Das letzte große Artensterben in Europa war z.B. nicht durch eine Erwärmung verursacht, sondern durch die Eiszeit.

"Durch die Klimaerwärmung wird es wieder Malaria in Deutschland geben"

Der letzte Malariafall in Deutschland (gemeint ist die Ansteckung in D und nicht der Import der Krankheit) war in den 50er Jahren in der Norddeutschen Tiefebene. Wie war die Temperatur damals? Laut Aufzeichnungen niedriger als heute. Trotzdem konnten die Mücken und die Krankheitserreger dort überleben.

Besiegt wurdn die Erreger nicht durch temperaturschwankungen, sondern durch Trockenlegung von Sumpfgebieten, erhöhte Hygienestandards und Quarantäne, so dass der Erreger letztendlich ausgehungert wurde.

"Die Klimaerwärmung wird zu mehr Überschwemmungen in Deutschland führen"


Man zeige mir eine Überschwemmungskatatrophe, die nicht an einem begradigten, völlig zugepflasterten Fluß stattgefunden hat.Wenn Auffanggebiete immer knapper werden und Häuser direkt in Überschwemmungsgebiete gebaut werden, dann braucht man sich nicht über höhere Schäden zu wundern. Es geht jedoch sicher nicht auf das Konto der Klimaerwärmung.


Gibt es noch mehr solcher Thesen?
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Beitragvon Doc Extropy » 08.05.2007, 13:18

Ich bin überzeugt, daß das, was uns zum Thema "Klimawandel" angedroht wird, ein extremes worst case - Szenario darstellt.

Wahrscheinlich wirds so sein, daß 50% schlechte Sachen und 50% gute Sachen rauskommen dabei (letzteres deshalb, weil die Natur sich anpaßt und das Leben IMMER einen Weg findet).

Damit wäre auch aus meiner Sicht das große Artensterben schon mal vom Tisch.

Malaria ist vor allem auch eine Frage der konsequenten Schädlingsbekämpfung. Diese Krankheit wird durch Mücken übertragen - also ist sie keine Aufgabe für die Pharma- sondern für die Insektenschutzmittelindustrie.

Überschwemmungen könnten durch das Abschmelzen der Pole tatsächlich stattfinden, das ist der einzige Punkt, der mir wirklich Sorgen macht.
Doc Extropy
 

Beitragvon Helmut P » 08.05.2007, 16:34

@ ric

Ich habe da an etlichen Punkten meine Zweifel anzumelden:

ric hat geschrieben: Je heißer, desto mehr Artenvielfalt. Die Hotspots der Artenvielfalt sind die Äquatorialgegenden (Wald, Meer). Vom Äquator ausgehend nach Norden und Süden nimmt die Artenvielfalt ab.

Stimmt so nicht. An der Artenvielfalt im Regenwald spielt die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle. Beleg: In der Wüste (Faya-Largeau 18°N 28,8°C) ist es noch heißer als am Äquator (Kisangani 1°N, 25°C) und trotzdem gibt es dort eine geringere Artenvielfalt.


Tiere und Pflanzen scheinen eine wesentlich höhere Anpassung an Temperaturen zu haben, als wir ihne zugestehen. Das letzte große Artensterben in Europa war z.B. nicht durch eine Erwärmung verursacht, sondern durch die Eiszeit.

Hast du dafür Belege? Ich denke, dass auch durch die Erwärmung nach der Eiszeit ein Artensterben statt gefunden hat, z.B. Mammuts.
Wenn irgendwelche Käfer oder Sträucher den Klimawandel nicht überleben ,sollte es mich als Stubenhocker eigentlich kalt lassen. Nicht kalt läßt es mich, wenn die Kulturpflanzen, die der Mensch speziell für unser Klima gezüchtet hat und von denen wir uns ernähren, den Klimawandel nicht überstehen.

Man zeige mir eine Überschwemmungskatatrophe, die nicht an einem begradigten, völlig zugepflasterten Fluß stattgefunden hat.

Ein Bild in diesem Thread. Klar hast du recht, dass die Ursache vieler Überflutungen gerodete Wälder und begradigte Flüsse sind. Der Fehler den du genau so wie Algol machst ist der, dass ihr immer nur von der Temperatur und nicht von den Druckverhältnissen sprecht. Das Wettergeschahen ist unheimlich komlex, weil es dynamisch reagiert. Die Temperatur beeinflußt den Luftdruck, der Luftdruck beeinflußt den Wind, der Wind beeinflußt Temperatur, Niederschläge und Luftdruck. Das, was man landläufig Unwetter nett, hat die Ursache in extremen Druckunterschieden, und die nehmen durch höhere Temperaturen zu. Noch nie haben in den USA so viele Tornados und Hurricans gewütet wie in den letzten Jahren (ich habe dafür keine schriftlichen Belege, gehe aber davon aus, dass du Ähnliches in den Nachrichten gehört hast). Und die zahlreichen Hagelschläge der letzten jahre in unserer Region sind sicher auch nicht auf den "Maxlrainer" zurückzuführen, der sie bei Holy Mary erfleht, weil sein Schloss sanierungsbedürftig ist.

Eigentlich sollt es jeden stutzig machen, dass die höchsten Durchschnittstemperaturen nicht am Äquator erreicht werden, wo man es theoretisch erwartet, sondern weit ab in den Hochdruckgürteln. Die Ursache liegt in der Durckverteilung.
Wer bei Klimaänderung nur von Temperatur und Niederschläge, aber nicht von Luftdruck spricht, hat vom Wettergeschahen keine Ahnung. (Recht viel mehr Ahnung habe ich als Laie auch nicht, aber ich weiß wenigstens, dass Luftdruck eine entscheidende Rolle spielt. )

Der letzte Malariafall in Deutschland ...

Über Malaris zu diskutieren ist Spekulation, an der ich mich nicht beteiligen will und kann. Was mir jedoch in den Nachrichten immer wieder auffällt, sind Berichte über Krankheitsüberträger und andere Insekten die normalerweise in wärmeren Zonen beheimatet sind und plötzlich in nördlicheren Gebieten auftauchen.
So lange ich geradeaus denken kann, möchte ich mir meinen Verstand nicht von Esoterikern verbiegen lassen.
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Beitragvon ric » 09.05.2007, 08:48

Helmut P hat geschrieben:Stimmt so nicht. An der Artenvielfalt im Regenwald spielt die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle. Beleg: In der Wüste (Faya-Largeau 18°N 28,8°C) ist es noch heißer als am Äquator (Kisangani 1°N, 25°C) und trotzdem gibt es dort eine geringere Artenvielfalt.
Im Prinzip hats Du recht.
Wasser geht in die Rechnung auch mit ein.
Aber Wasser wird eh nicht das Problem sein. In vielen Klimamodellen wird ein Schrumpfen der Wüstengebiete prognostiziert, so dass nicht nur die Menschen in Sibirien von einer Erwärmung profitieren dürften, sondern auch die in der Sahelzone. Ob die Sahara wieder grün (wie vor 5500 jahren wird).
Ich habe einen aktuellen Artikel dazu gefunden:
http://www1.uni-bonn.de/pressDB/jsp/pressemitteilungsdetails.jsp?detailjahr=2007&detail=085

Interessant sind auch die Karten.
Helmut P hat geschrieben:Hast du dafür Belege? Ich denke, dass auch durch die Erwärmung nach der Eiszeit ein Artensterben statt gefunden hat, z.B. Mammuts.
Fast ganz Europa war von Gletschern bedeckt. da war nichts mehr mit Artenvielfalt.
Ist auch irgendwie logisch. Wo es kälter ist, wachsen weniger Pflanzen, also gibt es weniger Nahrung für Pflanzenfresser. dadurch weniger Nahrung für Fleischfresser. Außerdem verschwinden ab bestimmten Temperaturen die Echsen, Amphibien und Insekten.
Helmut P hat geschrieben:Wenn irgendwelche Käfer oder Sträucher den Klimawandel nicht überleben ,sollte es mich als Stubenhocker eigentlich kalt lassen. Nicht kalt läßt es mich, wenn die Kulturpflanzen, die der Mensch speziell für unser Klima gezüchtet hat und von denen wir uns ernähren, den Klimawandel nicht überstehen.
Welche wären die Kulturpflanzen die ein wärmeres Klima nicht vertragen?
Helmut P hat geschrieben:Ein Bild in diesem Thread. Klar hast du recht, dass die Ursache vieler Überflutungen gerodete Wälder und begradigte Flüsse sind. Der Fehler den du genau so wie Algol machst ist der, dass ihr immer nur von der Temperatur und nicht von den Druckverhältnissen sprecht. ... Das, was man landläufig Unwetter nett, hat die Ursache in extremen Druckunterschieden, und die nehmen durch höhere Temperaturen zu.
Moment mal, Druckunterschiede nehmen durch Temperaturunterschiede zu.
Es ist nicht gesagt, dass die temperaturmaxima und -minimam sich voneinander entfernen.
Helmut P hat geschrieben:Noch nie haben in den USA so viele Tornados und Hurricans gewütet wie in den letzten Jahren (ich habe dafür keine schriftlichen Belege, gehe aber davon aus, dass du Ähnliches in den Nachrichten gehört hast).
Gehört habe ich, dass die Schadenshöhe durch Hurricans zugenommen hat.
Dass es einen Langzeittrend gibt, habe ich noch nicht plausibel belegt gesehen.
Helmut P hat geschrieben:Und die zahlreichen Hagelschläge der letzten jahre in unserer Region sind sicher auch nicht auf den "Maxlrainer" zurückzuführen, der sie bei Holy Mary erfleht, weil sein Schloss sanierungsbedürftig ist.
Also der stärkste Hagelschlag an den ich mich erinnere ist schon fast 30 jahre her.
Zu dem Thema sind übrigens ganz schlecht Statistiken zu finden.
Ich hab schon mal die Hagelflieger angemailt, ob die eine Statistik haben.
Alles was die mir geben wollten war eine Statistik der Hagelunwetter die sie verhindert haben. :lol:
Helmut P hat geschrieben:Eigentlich sollt es jeden stutzig machen, dass die höchsten Durchschnittstemperaturen nicht am Äquator erreicht werden, wo man es theoretisch erwartet, sondern weit ab in den Hochdruckgürteln.
Moment mal, das stimmt nicht.
Die höchsten Maximaltemperaturen werden in den Hochdruckgürteln bei Tag erreicht. In der Nacht wird es dort bitterkalt, so dass die Durchschnittswerte unter denen der Äquatorialgegenden liegen.
Helmut P hat geschrieben:Über Malaris zu diskutieren ist Spekulation, an der ich mich nicht beteiligen will und kann. Was mir jedoch in den Nachrichten immer wieder auffällt, sind Berichte über Krankheitsüberträger und andere Insekten die normalerweise in wärmeren Zonen beheimatet sind und plötzlich in nördlicheren Gebieten auftauchen.
Ist auch schon mal in den Nachrichten gekommen, dass eine Erwärmung des Klimas viele tausend Grippetote weniger bedeutet?
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Beitragvon Helmut P » 09.05.2007, 17:08

Aber Wasser wird eh nicht das Problem sein. In vielen Klimamodellen wird ein Schrumpfen der Wüstengebiete prognostiziert, so dass nicht nur die Menschen in Sibirien von einer Erwärmung profitieren dürften, sondern auch die in der Sahelzone. Ob die Sahara wieder grün (wie vor 5500 jahren wird).

In der Sahara gab es eine Pluvialzeit, und zwar zu der Zeit, als bei uns Eiszeit war. Wir bewegen uns klimatisch im Augenblick aber genau in die entgegengesetzte Richtung, so wie es in den letzten hundert Jahren schon der Fall ist: Die Gletscher schmelzen und die Wüste wächst.

Ich habe einen aktuellen Artikel dazu gefunden:

Der Artikel untersucht nur einen Zusammenhang zwischen Klima und Pflanzen. Wenn sich aber die Temperatur erhöht, kann nicht allgemein angenommen werden, dass sich die Erhöhung gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt. Ihr tut ständig so, als könne man davon ausgehen, dass einfach jeder Ort um eine bestimmte Temperatur wärmer wird, so stimmt es sicher nicht. Es gibt sicher auch Orte, auf denen es auch kälter wird, vor allem werden sich durch die veränderten Druckverhältnisse die Niederschlagszonen gewaltig verschieben.

Fast ganz Europa war von Gletschern bedeckt.

Jetzt übertreib nicht. Skandinavien bis etwa zur Elbe, und die Alpen. Fast ganz Frankreich und alles Südlich davon war eisfrei. Schau dir einen Atlas an.

Moment mal, Druckunterschiede nehmen durch Temperaturunterschiede zu. Es ist nicht gesagt, dass die temperaturmaxima und -minimam sich voneinander entfernen.

Doch, ich halte es für sehr wahrscheinlich, und ich denke, dass es viele Klimatologen tun. Und die ständigen Wetterkapriolen (wärmster Monat seit..., trockenster Winter seit ..., gewaltigster Hagel seit ... heuer doppelt so viel Hurricans wie...) scheinen mir recht zu geben.
Welche wären die Kulturpflanzen die ein wärmeres Klima nicht vertragen?

Bitte zum x-ten Mal: Klimaänderung bedeutet nicht nur höhere Temperaturen. Zugegeben, Wettergeschehen ist kompliziert, da gibt es keine monokausalen Zusammenhänge. Das ist aber kein Grund, dass man das aus Bequemlichkeit in der Diskussion einfach ignoriert. Es reicht ja schon, wenn sich die Verteilung der Niederschläge im Jahr über verändert, dass dies manche Pflanzen nicht vertragen.

Eigentlich sollt es jeden stutzig machen, dass die höchsten Durchschnittstemperaturen nicht am Äquator erreicht werden, wo man es theoretisch erwartet, sondern weit ab in den Hochdruckgürteln.

Moment mal, das stimmt nicht.

Doch. Ich hab dir im letzten Beitrag einen Beleg geliefert (Faya-Largeau 18°N 28,8°C und Kisangani 1°N, 25°C, das sind Jahresmitteltemperaturen)
So lange ich geradeaus denken kann, möchte ich mir meinen Verstand nicht von Esoterikern verbiegen lassen.
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Beitragvon Helmut P » 22.05.2007, 20:20

Nachdem ich auf Algols Wette eingegangen bin, läßt er sich hier nicht mehr blicken.
Ich finde das richtig gemein.
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Beitragvon Rebecca E. » 22.05.2007, 20:25

@Helmut P.

Ja, auch mein Herz ist voll Gram, das Algol sich so verhält, wie er sich grade verhält.
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Beitragvon Helmut P » 22.05.2007, 20:41

Ach, mir geht es nur um die soziale Einrichtung, vor der ich dachte, dass ich ihr mit Algols Unterstützung 500 Euro spendieren könnte.
So lange ich geradeaus denken kann, möchte ich mir meinen Verstand nicht von Esoterikern verbiegen lassen.
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