Prof. Harald Lesch / Alpha Centauri

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Prof. Harald Lesch / Alpha Centauri

Beitragvon Doc Extropy » 28.06.2007, 19:26

Nach der Wikipedia meine zweite Lieblingsseite:

http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml

Alle Sendungen von Alpha Centauri! :D
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Re: Prof. Harald Lesch / Alpha Centauri

Beitragvon ric » 29.06.2007, 07:17

Doc Extropy hat geschrieben:Nach der Wikipedia meine zweite Lieblingsseite:

http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml

Alle Sendungen von Alpha Centauri! :D
Der Typ ist witzig.
Vor allem wenn er nach dem dritten Glühwein die Verlangsamung in der Nähe eines schwarzen Lochs simuliert. :lol:
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Beitragvon Doc Extropy » 01.07.2007, 16:16

Ich habe Prof. Lesch jetzt mal eine Mail geschickt, weil ich gerne wissen würde, wie die schweren Elemente, die in Supernovae entstanden sind, z.B. an den Ort gekommen sind, wo jetzt unser Sonnensystem ist. Die Frage quält ich schon so lange und ich habe bislang noch nichtmal im Entferntesten eine Idee, wie das hätte funktionieren sollen.
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Beitragvon ric » 01.07.2007, 18:20

Wasserstoff- und Heliumisotope entstanden beim Urkanll.
Die Elemente bis zum Eisen entstehen bei der Fusion im Sonneninneren.
Der Rest bei einer Supernova.
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Beitragvon Doc Extropy » 01.07.2007, 18:23

ric hat geschrieben:Wasserstoff- und Heliumisotope entstanden beim Urkanll.
Die Elemente bis zum Eisen entstehen bei der Fusion im Sonneninneren.
Der Rest bei einer Supernova.


Weiß ich. :D

Nur:

Wenn ich das grob überschlage, dann KANN sich unser Sonnensystem gar nicht aus Supernova - Sternenstaub heraus entwickelt haben, denn es gibt in unserer Nähe keine ausreichende Anzahl an Sternen aus degenerierter Materie (Neutronen-, Quark- oder Preonensterne) bzw. schwarze Löcher, um den Raum mit ausreichend schweren Elementen zu füllen.

Es müßten sich nämlich, legt man eine reine radiale Ausbreitung zugrunde, die schweren Elemente annähernd gleich im Universum verteilen.

Deshalb bin ich überzeugt, daß da ein anderen Effekt am Werk ist. Entweder gibt es Supernovae ohne Sternenüberrest (weshalb wir nix davon sehen) ODER es gibt einen Prozess, der schwere Elemente lokal stark konzentriert - und ich MEINE stark.
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Beitragvon Rebecca E. » 01.07.2007, 18:31

@Doc Extropy.

Doc Extropy hat geschrieben:Es müßten sich nämlich, legt man eine reine radiale Ausbreitung zugrunde, die schweren Elemente annähernd gleich im Universum verteilen.


Was passiert nach einiger Zeit, wenn man ein Glas frischer unbehandelter Milch stehen läßt (bevor sie verdirbt).

Und warum tut sie das?
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Beitragvon Doc Extropy » 01.07.2007, 18:40

Rebecca E. hat geschrieben:@Doc Extropy.

Doc Extropy hat geschrieben:Es müßten sich nämlich, legt man eine reine radiale Ausbreitung zugrunde, die schweren Elemente annähernd gleich im Universum verteilen.


Was passiert nach einiger Zeit, wenn man ein Glas frischer unbehandelter Milch stehen läßt (bevor sie verdirbt).

Und warum tut sie das?


Das ist ein Schwerkrafteffekt. Wennst Dir aber z.B. den Krebsnebel ansiehst, dann wirst merken, daß der sehr wohl eine radiale Ausbreitung (und damit extreme Ausdünnung!) zeigt.
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Beitragvon ric » 01.07.2007, 18:43

Doc Extropy hat geschrieben:Das ist ein Schwerkrafteffekt. Wennst Dir aber z.B. den Krebsnebel ansiehst, dann wirst merken, daß der sehr wohl eine radiale Ausbreitung (und damit extreme Ausdünnung!) zeigt.
Der ist aber nur ca 1000 jahre alt (Supernovaexplosion, die von den Chinesen beobachtet wurde)

Preisfrage, warum gibt es nicht nur Nebel im Universum? Was passiert mit dem Nebel nach einer längeren Zeit?
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Beitragvon Doc Extropy » 01.07.2007, 18:47

ric hat geschrieben:
Doc Extropy hat geschrieben:Das ist ein Schwerkrafteffekt. Wennst Dir aber z.B. den Krebsnebel ansiehst, dann wirst merken, daß der sehr wohl eine radiale Ausbreitung (und damit extreme Ausdünnung!) zeigt.
Der ist aber nur ca 1000 jahre alt (Supernovaexplosion, die von den Chinesen beobachtet wurde)

Preisfrage, warum gibt es nicht nur Nebel im Universum? Was passiert mit dem Nebel nach einer längeren Zeit?


Extrapoliert würde ich sagen, daß die Materie so stark ausdünnt, daß sie irgendwann nicht mehr nachweisbar ist.
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Beitragvon Rebecca E. » 01.07.2007, 18:49

@Doc Extropy.

Sicherlich wird es irgendwann mal keine Materie mehr im Universum geben ...

... aber beantworte doch einfach mal rics Frage. :wink:

:D
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Beitragvon Doc Extropy » 01.07.2007, 18:53

Rebecca E. hat geschrieben:@Doc Extropy.

Sicherlich wird es irgendwann mal keine Materie mehr im Universum geben ...

... aber beantworte doch einfach mal rics Frage. :wink:

:D


Das habe ich. Mit fortschreitender Ausdehnung des Nebels wird die Materiedichte immer geringer.
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Beitragvon Rebecca E. » 01.07.2007, 18:55

@Doc Extropy.

Doc Extropy hat geschrieben:Das habe ich. Mit fortschreitender Ausdehnung des Nebels wird die Materiedichte immer geringer.


Denke mal an die Milch.

Warum ist die Sahne oben, und die Fett in Wasser-Emulsion unten?
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Beitragvon Doc Extropy » 01.07.2007, 18:56

Rebecca E. hat geschrieben:@Doc Extropy.

Doc Extropy hat geschrieben:Das habe ich. Mit fortschreitender Ausdehnung des Nebels wird die Materiedichte immer geringer.


Denke mal an die Milch.

Warum ist die Sahne oben, und die Fett in Wasser-Emulsion unten?


Weil die Sahne leichter ist?
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Beitragvon ric » 07.08.2007, 07:00

Mathematik kann sehr interessant präsentiert werden.
Einer, der es kann, ist Beutelspacher.

Einfach mal Gucken. Leider bloß als Real-Stream.
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Beitragvon ric » 12.05.2008, 18:58

Wenn der Lesch mal wieder ein Interview gibt... :lol:

„Merkel macht Maximalschwachsinn“
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