Wenn der Bock den Gärtner mimt

Es gibt Dinge, die glaubt man einfach nicht ...

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Wenn der Bock den Gärtner mimt

Beitragvon Rebecca E. » 06.10.2008, 16:41

Ausgerechnet der selbsternannte Stellvertreter hat geschrieben:Manche der 'Neuen Atheisten' geraten in die fundamentalistische Fallgrube: Reinheit des Eigenen und Abschaffung des Anderen ...


:nono:
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Re: Wenn der Bock den Gärtner mimt

Beitragvon Maude » 07.10.2008, 06:57

waaaaah,wie tret ich ihm bloß am Freitag und Samstag gegenüber
ich werde Assunta sagen, sie soll mich Ellen und ihm nicht vorstellen, sonst flipp ich aus.
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Re: Wenn der Bock den Gärtner mimt

Beitragvon Maude » 08.10.2008, 06:48

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Beitragvon Rebecca E. » 08.10.2008, 08:21

Meiner Meinung nach leidet der arme Rudi "Höllenqualen".

Jetzt ist er seit Jahren Vorsitzender eines Vereins der sich seit vielen Jahren engagiert für die Trennung von Staat und Kirche einsetzt ...

... und nur die wenigsten hören ihm überhaupt zu.

Andere engagierte Atheisten/Agostiker aus seinem ehemaligen Umfeld formieren sich neu und erreichen so erheblich mehr öffentliche Aufmerksamkeit als Rudi seiner Meinung nach zustünde.
Denn ähnlich wie der Pabst möchte Rudi die Marschrichtung und das "richtige" denken und vorgehen selbst vorgeben. Das tragische daran. Rudi glaubt allen ernstes er könne sich mit seinen JüngerInnen im atheistisch/agnostischen Umfeld exakt so hinter den Kulissen die Bündnisse formieren, wie es derzeit in der Politik üblich ist. Mit allen Konsequenzen wie das nun mal im politischen Reigen so gehandhabt wird. Das Rudi dann so charmant wie ein Bischhof herüber kommt steht auf einem anderen Blatt. Und hier bekommt man den Eindruck das es Rudi genau so wie einem schnöden Politiker und einen ordinären Bischhof nur um profane Macht geht. Denn er ist entgegen seiner Aussagen nicht weniger Fundamentalistisch als er es anderen unterstellt. Rudi geht es nicht um Redlichkeit. Das erkennen früher oder später die, die mit ihm persönlichen Kontakt hatten.
Aber so funktioniert das nicht.

Einige andere unangenehme Eigenschaften hat Rudi auch noch. Er versucht sich als Intellektuellen darzustellen. Einmal fehlt ihm für einen Intellektuellen der Freigeist, und die gedankliche Redlichkeit. Die kann er aufgrund seiner machtpolitischen Spielchen nicht ausüben. Ist er doch stets davon getrieben mehr und mehr Einfluß im säkundaren Umfeld zu erlangen. Das kann auch schon mal soweit gehen, das er sich als vorsitzender eines kleinen Vereins zum Sprecher aller Nichtreligiösen von Deutschland emporschwingt, um sich auf die Stufe von den Vertretern der Großkirchen zu stellen. Leider ist Rudi auch noch unredlich. Seinem Worten kann man nicht vertrauen, weil er vom persönlichen Interesse geleitet wird und nicht von einer Herzensangelegenheit. Sein Verhalten entspircht dem eines ordinären Hetzers, wie es sie so oft in der deutschen Politik gab und gibt. Wer seine Texte mit Verstand liest erkennt das sofort. Diesbezüglich steht Rudis Rhetorik der eines Wolfgang Schäubles in nichts nach.
Beachtenswert zu beobachten ist: Man erkennt seine Texte sofort. Das liegt nicht am Pseudocharakter seines "sz", mit dem er wider besserens Wissen ein "ß" was durch "ss" zu ersetzen ist ersetzt. Sondern an seiner art wie er mit völlig unpassenden schwurbeligen Worten über seine vermeindliche Intellektualität unbedarftere Leser einzulullen sucht. Glücklicherweise gelingt es ihm aufgrund seines schwachen argumentativen Fundaments nicht bei allen Personen seiner Leserschaft. In diesem Punkt steht er mit seiner theologischen Konkurenz in Augenhöhe. Doch das weckt bei einigen Säkularen unangenehme Erinnerungen an Zeiten als man selbst noch im Schoße einer Kirche gefangen war. Es zwängt sich bei Rudi der Eindruck auf das man als neuer Atheist/Agnostiker vom Regen in die Taufe kommt.

Meiner Meinung nach hat Rudi der säkularen Szene mehr geschadet als genutzt.

Und er leidet darunter das er aufgrund seiner art niemals den Erfolg haben wird wie ihn die Personen haben, die aus seinem Umfeld entschwunden sind und die in symphatischerer und intelligenterer art ihre säkularen Bedürfnisse geschickt zum Ausdruck bringen.

Das sind die Höllenqualen die unser Rudi erleidet ...

... und dagegen kann nur einer etwas tun.

Rudi, man kann die säkulare Szene in der es um intellektuelle Redlichkeit geht nicht wie in den politischen Parteien üblich formieren. Das korreliert exakt so wie die theologische Leere mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Skeptiker formieren sich sofort neu, sobald neue Erkenntnisse aufkommen die alte Erkenntnisse auflösen. Skeptikern geht es um intellektuelle Redlichkeit nicht um parteipolitischen Machtspielchen.

In diesem Sinne ...
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